Archiv | Mai 2017

Mega-Decke im Kuschel-Patchwork – Ragtime-Stil

Da ist man doch hin und wieder mal in der Buchhandlung und schaut sich die Handarbeitsbücher an – und was finde ich da plötzlich. Ein Buch über Patchwork in der Ragtime-Technik.
Die Titelseite des Buchs hat mich sofort fasziniert und eine Decke in dem Stil wollte ich mir auch machen.

Jetzt war nur die Frage offen – in welchen Farben die Decke werden soll. Nachdem ich mit meinem Schatz gesprochen hab wie wir unser Wohnzimmer gestalten wollen da habe ich mich für braun-beige-natur-Töne entschieden.

Ich habe mir meine Gedanken über Größe und Format gemacht und bin zu dem Schluss gekommen insgesamt 81 Felder zu machen 9×9 – da kam dann wohl einiges auf mich zu. Am PC hab ich dann die Farb/Musterverteilung geplant und entschieden wie viel Stoff ich benötige – und wie viel Vlies als Innenfutter gebraucht wird.

Jetzt durfte ich wieder losgehen und Stoffe kaufen – aber es sollte sich doch nicht so einfach gestalten an 11 verschiedene und passende Stoffe ranzukommen.

Letztendlich habe ich es dann doch geschafft. Und dann ging das schneiden der ganzen Quadrate los – von den Stoffen brauchte ich ja 162 Stück, von dem Vlies 81 und dann kamen noch die 7 Sterne dazu.

Geschafft – was lange währt wird endlich gut.

Dann ging es los mit dem Zusammennähen – erst in jedes Stoff-Quadrate-Paar ein Vlies Stück mittig einlegen und dann Diagonal das ganze vernähen – auf die geplanten 7 Uni-Farbenen Stoffstücke kamen dann auch noch die 7 Sterne. Eine richtig schöne Arbeit – schien irgendwie kein Ende zu nehmen.

Hier mal eine kleine Übersicht über die ganzen Quadrate – für die Decke

Nun durfte ich damit anfangen der Decke endlich mal Gestalt zu geben. Dafür wurden die einzelnen Quadrate – nach Plan – zusammengenäht – aber überall wurde ein offener Saum gelassen von ca. 2cm. Eines kann ich sicher sagen – es ist schon faszinierend wie groß eine Decke werden kann – und wie kompliziert es sein kann wenn man alles noch unter die Nähmaschine bringen muss.

Nach dem zusammennähen wird der 2cm Saum noch jeden Zentimeter eingeschnitten

Dann kommt die ganze Decke in die Waschmaschine (jetzt weiß ich wo deren Grenzen sind) und danach noch in den Trockner – um die fransige Optik herzustellen –

Eines kann ich sagen – es ist schon ne wahnsinns Arbeit – aber das Ergebnis hat mich mehr als nur begeistert – und das schöne ist mit dieser Technik lassen sich auch noch viele andere Dinge für die schöne, gemütliche Gestaltung herstellen.

 

 

 

(dies ist ein Beitrag zu einem Nähstück das ich schon länger angefertigt habe – aber bisher diesen Blog noch nicht hatte)

Sofakissen für unsere Eckbank – in Rosenlook

Wer mag es denn nicht gemütlich in seiner Wohnung haben. Ich auch ganz besonders. Vor einigen Jahren haben wir uns bei der Renovierung der Außenfassade für den rot-weißen Schwedischen Look entschieden – und auch in der Wohnung wird es immer mehr in diesem Stil renoviert.

Mein Schatz hat sich das Schreinern angelernt und ich – ach das wisst ihr ja.

Für die handgearbeitete Eckbank in unserem Esszimmer wollte ich noch ein paar Kissen haben – die machen’s einfach gemütlich.

Was liegt da wohl näher als der Stoff vom großen Schweden. Der Rosalie – diesmal in beide Farben – blau und weiß

Ich habe daraus einfach 3 weiße und 2 blaue Kissen mit Reißverschluss gemacht. Die Inlets habe ich eigentlich immer ein paar Zuhause fertig vorbereitet. Man(n) weiß ja nie wie schnell man solch ein Kissen braucht (siehe in diesem Beitrag)

bei diesen Kissen habe ich verschiedene Techniken zum einnähen eines Reißverschlusses getestet. Ist doch garnicht so schlimm 😉

 

(dies ist ein Beitrag zu einem Nähstück das ich schon länger angefertigt habe – aber bisher noch keinen Blog hatte)

Knotenbeutel – damit hat man(n) alles dabei…

Oh ja – wer kennt es nicht –
da will man mal weggehen und möchte doch etwas zum Handarbeiten dabei haben. Dank einer Freundin habe ich das Schnittmuster für einen Knotenbeutel bekommen. Mit ein paar bunten und karierten Stoffen – passenden Uni-Stoffen als Futter habe ich mich gleich mal an die Nähmaschine gesetzt und mir gleich ein paar Knotenbeutel genäht. Im Bild ist auch noch ein Needlcase zu sehen – zum aufbewahren des Nadelspiels z.B. wenn man die Socken zum stricken mitnehmen möchte.

 

Das schöne an der ganzen Sache ist – dass ich auch gleich den einen oder anderen Beutel als Geschenk verwenden konnte.

Da wird sicher noch der eine und andere folgen…..

(dies ist ein Beitrag zu einem Nähstück das ich schon länger angefertigt habe – aber bisher noch keinen Blog hatte)

 

Schmusekissen zum Geburtstag – mit Applis

(dies ist ein Beitrag zu einem Nähstück das ich schon länger angefertigt habe – aber bisher diesen Blog noch nicht hatte)

Ja – heute, Sonntag – gaaaaaanz gemütlich frühstücken und einen gemütlichen Tag machen. (so war mal unsere Planung) Da kam plötzlich ne Nachricht aufs Handy mit der Einladung zum Geburtstagkaffe meiner Mutter.

Oha – und nicht dran gedacht was zum schenken zu kaufen.
Ja dann muss wohl noch schnell mein Maschinchen helfen.

Ich habe in meiner Stoffkiste nachgeschaut und bin auf die Idee gekommen für meine Mutter ein Sofakissen zu nähen – Inlets habe ich ja immer parat – fehlt nur noch der Bezug.

Was soll ich da machen?

Da kam mir die Idee eine Applikation auf einen schwarzen Stoff zu machen – und gedacht getan. Mit etwas Spitzenband noch dekoriert hat alles doch ganz gut geklappt.

Soll die Schrift gerade werden…..

…. oder chaotisch….

…. gebogen wäre auch ganz nett……

Letztendlich habe ich mich für die gerade Variante entschieden.

Und ich muss ehrlich gestehen – ich war schon ein bisschen Stolz auf das Kissen – und meine Mutter hat sich riesig gefreut.

Es ist doch schön wenn man die Fähigkeit hat schnell persönliche und hübsche Geschenke zu machen.

Meine kleinen elektrischen Helferlein….

  • Wie bereits erwähnt hat das Nähen bei mir richtig mit einer gebrauchten Nähmaschine angefangen – die erste war eine Black Rose SA 69 Super Nutzstich

    Netzbild!

    – und mit der war ich wirklich suuuuper zufrieden. Mit dieser Nähmaschine habe ich viele Jahre genäht – zwischendurch durfte sie auch mal in den Kundendienst in einer Fachwerkstatt. Sie arbeitete fleißig bis Anfang Dezember 2012

  • Während ich mit meiner ersten Nähmaschine sehr zufrieden war habe ich mir im Dezember 2011, nach längerem Überlegen, eine Overlock zugelegt. In meinem Fall von W6-Wertarbeit die Overlock N454D.

    Bild von der Seite W6-Nähmaschinen

  • Im Dezember 2012 bekam ich von meiner Mutter einen kleinen Auftrag Tischsets zu nähen.
    Mitten in der Arbeit machte die Black Rose einen extremen Schlag und bewegte sich nicht mehr. Das hieß es muss schnell ein Ersatz her.
    Da ich mit der Overlock von W6 bis zu diesem Zeitpunkt sehr zufrieden war habe ich mich gleich auf deren Homepage erkundigt.
    Ganz spontan entschied ich mich für die W6 N 1615 – für den damaligen Preis von unter 100€ konnte ja nicht viel kaputt gehen – und dazu auch noch 10 Jahre Garantie und extrem viele positive Rezessionen.

    Bild von der Seite W6-Nähmaschinen

    Also – bestellt – geliefert bekommen – und schnell getestet – und für sehr gut befunden.

  • Naja – wie es so ist – irgendwann wenn man ein Hobby intensiver betreiben will schaut man sich auch mal nach anderen Maschinen um – mit mehr Funktionen und anderen Möglichkeinen.
    Da ich ja schon 2 Maschinen von W6 hatte – habe ich mich eigentlich garnicht wirklich bei anderen umgeschaut – in der Auswahl waren die 5000er und die 8000er. Ganz ehrlich gesagt habe ich mir schon im Hinterkopf die dazu passende Stickeinheit angeschaut und mir schon einen kleinen Finanzplan dazu überlegt. Da ich mit der Stickeinheit ja unbegrenzte Möglichkeiten hätte, viel meine Entscheidung auf die W6 N 5000 und ich konnte auf die vielen weiteren Zierstiche der 8000er verzichten.
    Von meiner Entscheidung hab ich meinem Schatz erzählt dies war Ende November – Anfang Dezember 2016. Und erfreulicherweise hab ich als Weihnachtsgeschenk die  5000er geschenkt bekommen – ich war total geplättet und begeistert.

    Bild von der Seite W6-Nähmaschinen

    Mit dieser habe ich natürlich sofort mit den nächsten Projekten bekonnen – und ich bin wirklich total glücklich mit dem Maschinchen.

  • Im April 17 war  es dann soweit  – ich habe mir meine Stickeinheit, passend zur W6 N 5000 bestellt – dazu noch ein „paar“ Garnrollen und natürlich ein Sortimen an Stickvliesen

    Bild von der Seite W6-Nähmaschinen

    Was ich mit den ganzen Maschinen erstelle möchte ich euch auf den nächsten Seiten zeigen.
    Nun wünsche ich euch noch ganz viel Freude und eventuell ein bisschen Anregung für eigene Projekte

Hallo, das bin ich  und so kam es zu meiner Fadenfreude…

Hallo miteinander –

ich bin der Frank –

und für mich ist es eine riesige Freude wenn ich was mit Fäden machen kann.

Handarbeiten sind mein größtes Hobby – darunter gehören stricken, spinnen, häkeln und ganz besonders das Nähen.

Angefangen hat eigentlich alles schon in meiner Kindheit – bei meiner Oma.

Es hat mir früher schon immer viel Freude gemacht ihr dabei zuzusehen wenn sie Tischdecken, Vorhänge nähte oder auch meine kaputten Hosen flickte.

Richtig stolz war ich dann wenn ich auch mal an die Nähmaschine sitzen durfte – naja – damals sprang noch nicht wirklich sinnvolles von der Maschine – aber es hat mir Spaß gemacht.
In der Grundschule dann machte mir der Handarbeitsunterricht immer besonders viel Freude – zusätzlich wurde eine Handarbeits-AG angeboten – welche ich natürlich besuchte – komischerweise als einziger Junge.
Im privaten hat mir das häkeln und stricken eigentlich immer Freude bereitet – aber irgendwann war Handarbeiten für Jungs „uncool“ und somit auch für mich nicht mehr so interessant.

1997 – kam dann die große Wende – ich kaufte mir meine erste eigene Nähmaschine – wenn auch nur eine gebrauchte – aber MEINE EIGENE.

Dann ging es los mit Kissenbezügen, Vorhänge oder auch mal eine Freizeithose für mich selbst.

Seit dem bin ich eigentlich immer mal wieder – mehr oder weniger – am Handarbeiten. Sei es das Stricken, spinnen an meinen Spinnrädchen oder nähen an meinen zwischenzeitlichen 3 Maschinen.