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Zum Herzerwärmen – die Kirschkernkissen mit der herzigen Lilly…

Wie in einem meiner letzten Beiträge (siehe hier) mitgeteilt, habe ich von der Beate (Elfenidee) ein paar Dateien zum Teststicken erhalten.

Bild: von Elfenidee

Ich war vom ersten Moment an Total begeistert von diesen wunderschönen und fröhlichen Bildern.

Ich habe es bereits ja schon erwähnt dass ich mich gleich mal an das Teststicken gemacht habe und es ist einfach toll dem Entstehungsprozess während des Stickens zuzusehen.

Dann stand ich letztlich da – mit 5 wunderschönen und herzlichen Bildern und da war mir gleich klar – daraus mache ich Kirschkernkissen. Einfach mal für mein kleines Geschenkelager.

Hier könnt ihr dann sehen wie ich die Kissen hergestellt habe.

Zuerst habe ich natürlich alle Dateien auf einen naturfarbenen Stoff gestickt – dann auf der Rückseite den selben Stoff aufgenäht und eine kleine Füllöffnung gelassen in die ich dann meine Kirschkerne einfüllen kann. Die Einfüllöffnung habe ich sodann mit der Nähmaschine geschlossen.

 

Alle Kissen sind gefüllt und zugenäht – (könnt ein netter neuer „Fluch“ sein – Gefüllt und Zugenäht)

Dann wollte ich noch die unschöne Kante entfernen und dafür habe ich dann meine hilfsbereite Ovi (Overlock) genommen.

Sehen doch eigentlich schon ganz schön aus – aber das sollte es noch nicht gewesen sein.

Um das ganze noch abzurunden habe ich noch Spitzenbänder aufgenäht – und jetzt bin ich wirklich zufrieden.

Bin mal gespannt wem ich damit eine kleine Freude machen darf.

Und wisst ihr was….

Die nächsten Projekte stehen auch schon an – die Beate ist Megafleißig 😉

Husch, husch ins Körbchen – neeeee ins Beutelchen…

Und wieder eine wunderschöne Datei die ich für die Elfenidee teststicken durfte. Da das fleißige Maschinchen von Beate zur Zeit im Erholungsurlaub (Reparatur) ist, wurde der Aufruf gestartet wer für Beate schnell eine Datei zur Probe sticken könnte.
Da ich heute Nachmittag zuhause war und ich mich freute ihr helfen zu können, hab ich gleich zugesagt und wenige Minuten später hatte ich die Datei in meinem Mail-Postfach.

In My Editor hab ich diese dann angesehen und noch etwas gedreht und ausgemittelt – dann gings ans Maschinchen.

Die passenden Farben des Stickgarns waren auch schnell gefunden – und einen naturfarbenen Baumwollstoff hatte ich zufällig auch noch Zuhause – und da es laut Beate ein Brotbeutel bei ihr werden soll – hab ich mich dieser tollen Idee gleich angeschlossen. Das Vlies habe ich darunter gelegt und alles in den großen Stickrahmen eingespannt.

Datei: Brot Croissant 1318

Nun durfte es losgehen und wie ihr am Ergebnis erkennen könnt hat alles super geklappt.

Hier noch der fertige Beutel – ist bestimmt mal wieder ein schnelles und selbstgemachtes Geschenk.

 

Kleine „Kultur“-Beutel für die Kleinen

Nachdem ich bisher noch nicht allzuviel mit meiner tollen Sticki gemacht habe wollte ich einfach mal was testen. Ich habe mal in meinem Sortiment an Reststoffen nachgeschaut – und als erstes fiel mir ein Stück weißes Kunstleder in die Hand und das passt doch, wollte es schon lange mal verarbeiten.

Dafür habe ich einfach mal die Datei von ELFENIDEE – Lilly planscht ausgetestet – und was soll ich sagen – ich war einfach nur begeistert – dass ich gleich auf die Idee gekommen bin für meine drei Nichten irgendwas daraus zu machen.

Aber was kann man aus Kunstleder machen was nicht allzu viel Arbeit ist und für 6 Kinder passend ist. Da kam mir dann die Idee, dass ich kleine Beutelchen machen werde. Da können dann meine Nichten und Neffen reinpacken was sie wollen.

Also gleich mal die 3 Bildseiten für die Täschchen gestickt mit der Lilly – jetzt fehlt nur noch der Name der einzelnen.

Dafür habe ich mir das Programm von Embroideryware genommen – mit diesem macht es immer mehr Spaß Dateien zu erstellen.

Danach wurde mir klar dass ich für die 3 Jungs auch noch Beutelchen machen sollte – nur um der Gerechtigkeit wegen. Deshalb habe ich mal auf meinem Rechner nachgeschaut welche Datei für alle Jungs gleichmäßig passen würde. Aber für Jungs mit einem Altersunterschied mit 11 Jahren ist es doch nicht so einfach. Darum habe ich 3 verschiedene Motive für die Jungs ausgewählt. Ganz besonders haben mir spontan die Dateien von der Christina vom STICKECK gefallen. Und zwar Niedlicher Panda, Lächelnder Teddy und Piraten-Totenkopf.

Auch für die Jungs habe ich die Namen in Embroideryware erstellt und mit größter Begeisterung gestickt.

Auf die Übergabe habe ich mich ganz besonders gefreut – denn wenn man sieht wie sich andere freuen – freut man sich doch selber am meisten. Und das schönste war, dass die beiden Ältesten demnächst in Urlaub fahren und gleich meinten „da kann ich ja meine Sachen selber reinpacken“. Schööööön – mal schauen was als nächstes kommt!

Schön Schief – ist auch nicht hässlich – Sweat-Jacke für meine kleinen Neffen…

Für meinen kleinen Neffen habe ich mir vorgenommen eine Jacke zu nähen – und natürlich sollte es nicht eine HGW (Hundsgewöhnliche) sein – sondern als Näh-Onkel wollte ich ein klein bisschen was besonderes machen – eine Jacke die man so sicher nirgends kaufen kann.

Dafür habe ich mal bei Makerist nachgeschaut was man denn für Kinderjacke machen könnte. Und bei dieser riesigen Auswahl an Schnittmuster bin ich natürlich auch fündig geworden.

Ich habe mich für die Dreikäfahoch-Jacke entschieden. Diese kommt aus dem „Hause“ Mit Hand und Herz- von Sandra Hoffmann. Die Stoffe hierfür habe ich bei Stoff und Stil gekauft – übrigens – tolle Qualität. Was mir an dieser Jacke richtig gut gefallen hat ist der große Kragen und der Schräg eingesetzte Reißverschluss.

Nachdem ich ein paar Mal die Anleitung gelesen habe und mich dann Stück für Stück vorgearbeitet hatte – konnte man immer mehr das Endprodukt erahnen. OK- mit dieser Jacke wurde ich auch mal wieder gefordert und habe einiges dazu gelernt.

Als besonderes Merkmal für diese Jacke möchte ich hervorheben dass man die Möglichkeit hat den Reißverschluss ganz zu schließen und damit eine Art von Schal hat – somit ist man mit dieser Jacke auch an kälteren Tagen gut ausgerüstet ist.

Der Reißverschluss verläuft je nach auflegen des Schnittmusters von links oben zur Mitte hin oder von rechts oben zur Mitte. ich habe mich für diese drei Farben entschieden um das ganze etwas sportlicher und flotter wirken zu lassen.

Ich habe diese Jacke bewusst ein-zwei Nummern größer genäht damit der Kleine hoffentlich länger Freude daran hat. Dieses Schnittmuster kann ich wirklich nur empfehlen – ist zwar manchmal ein bisschen verzwickt aber es kommt was tolles dabei raus.

Kuschel-Krabbel-Wickeldecke für meine kleine Nichte

Bin sooo glücklich!

Mein Bruder hat letzten Monat sein zweites Kind bekommen – besser gesagt seine Frau. Ich hatte die Ehre die Kleine Erdenbewohnerin wenige Stunden nach der Geburt in den Armen zu halten.

Danach wurde mir klar – das erste Geschenk von mir muss was ganz persönliches sein.

Einen Strampler wollte ich dann auch nicht machen – da die Kleinen da doch sehr schnell rauswachsen und das gute Stück einfach im Schrank landet.

Also was sollte es sein?

Nach kurzem Überlegen war mir klar ich mache eine Krabbeldecke!

Im Katalog nach Stoffen und Muster geschaut und auch gleich fündig geworden. Es darf doch gerne etwas Mädchenhaft sein – Also rosa mit Einhörner und dazu noch eine Kuschelige Fleeceseite.

Dazu habe ich mir dann noch schnell die Daten der Geburt zusammengesucht und mir ein paar Dateien in Embrilliance für meine Stickmaschine erstellt.

Das Sticken verlief problemlos und das Ergebnis hatte mich gleich total begeistert.

Dann die beiden Stoffe rechts auf rechts zusammen gelegt und vernäht (Achtung: Wendeöffnung nicht vergessen) – und gewendet – zum Schluss habe ich noch die äußerste Kante abgesteppt und dabei noch die Wendeöffnung verschlossen.

Das Geschenk ist suuuuper angekommen und mein Bruder sowie meine Schwägerin haben sich sehr gefreut.

(Übrigens: kommt mir nicht mit Rechtschreibfehler – bei den Amerikanern gibt es kein „ß“ )

Aus alten Vorhängen – mach neue Kissen….

Jaja – da wird man eingeladen zum Frühstücken – und kommt mit ner Arbeit wieder nach Hause. Grinserle!!!

Ich war vor ein paar Tagen bei einer sehr guten Freundin zum Frühstücken eingeladen und natürlich haben wir gaaaaaanz viel getratscht – ne eigentlich hoch philosophische Gespräche geführt. 🙂
Auf jeden Fall kam irgendwann das Thema auf dass sie noch ein paar alte Vorhänge von Ihrem Sohn im Keller rumliegen hat und nicht weiß was sie damit anfangen soll.

Naja – ich gebs zu für den jungen Mann ist das Bärchen Muster nicht mehr angemessen – aber irgendwie ist dieser Stoff auch viel zu schade zum Entsorgen – zudem hätte meine Freundin doch noch gerne ein kleines Andenken an diese Zeit. Nach kurzen Überlegungen kam ich auf die Idee aus den Vorhängen – Kissen zu machen.

Nee – keine 4 Kissen – sondern jede Seite fotografiert.

Dafür habe ich mit aus den einzelnen Bildern der Bärchen 4 Stück ausgewählt und diese in einem Format von 42x42cm ausgeschnitten. Dann einen Reißverschluss eingenäht und dann alles mit meiner Overlock zusammengenäht. Eigentlich kein großer Aufwand – aber das Ergebnis hat mich selbst begeistert.

Die Übergabe der beiden Kissen hat mich dann doch sehr gefreut und auch Marion war sehr glücklich darüber – somit hat sie noch ein Andenken an die Kinderzeit ihres Sohns.

Also – was lernen wir daraus – ganz viel Frühstücken gehen und aus alten Stoffen kann man noch andere tolle Sachen machen….

Mega-Decke im Kuschel-Patchwork – Ragtime-Stil

Da ist man doch hin und wieder mal in der Buchhandlung und schaut sich die Handarbeitsbücher an – und was finde ich da plötzlich. Ein Buch über Patchwork in der Ragtime-Technik.
Die Titelseite des Buchs hat mich sofort fasziniert und eine Decke in dem Stil wollte ich mir auch machen.

Jetzt war nur die Frage offen – in welchen Farben die Decke werden soll. Nachdem ich mit meinem Schatz gesprochen hab wie wir unser Wohnzimmer gestalten wollen da habe ich mich für braun-beige-natur-Töne entschieden.

Ich habe mir meine Gedanken über Größe und Format gemacht und bin zu dem Schluss gekommen insgesamt 81 Felder zu machen 9×9 – da kam dann wohl einiges auf mich zu. Am PC hab ich dann die Farb/Musterverteilung geplant und entschieden wie viel Stoff ich benötige – und wie viel Vlies als Innenfutter gebraucht wird.

Jetzt durfte ich wieder losgehen und Stoffe kaufen – aber es sollte sich doch nicht so einfach gestalten an 11 verschiedene und passende Stoffe ranzukommen.

Letztendlich habe ich es dann doch geschafft. Und dann ging das schneiden der ganzen Quadrate los – von den Stoffen brauchte ich ja 162 Stück, von dem Vlies 81 und dann kamen noch die 7 Sterne dazu.

Geschafft – was lange währt wird endlich gut.

Dann ging es los mit dem Zusammennähen – erst in jedes Stoff-Quadrate-Paar ein Vlies Stück mittig einlegen und dann Diagonal das ganze vernähen – auf die geplanten 7 Uni-Farbenen Stoffstücke kamen dann auch noch die 7 Sterne. Eine richtig schöne Arbeit – schien irgendwie kein Ende zu nehmen.

Hier mal eine kleine Übersicht über die ganzen Quadrate – für die Decke

Nun durfte ich damit anfangen der Decke endlich mal Gestalt zu geben. Dafür wurden die einzelnen Quadrate – nach Plan – zusammengenäht – aber überall wurde ein offener Saum gelassen von ca. 2cm. Eines kann ich sicher sagen – es ist schon faszinierend wie groß eine Decke werden kann – und wie kompliziert es sein kann wenn man alles noch unter die Nähmaschine bringen muss.

Nach dem zusammennähen wird der 2cm Saum noch jeden Zentimeter eingeschnitten

Dann kommt die ganze Decke in die Waschmaschine (jetzt weiß ich wo deren Grenzen sind) und danach noch in den Trockner – um die fransige Optik herzustellen –

Eines kann ich sagen – es ist schon ne wahnsinns Arbeit – aber das Ergebnis hat mich mehr als nur begeistert – und das schöne ist mit dieser Technik lassen sich auch noch viele andere Dinge für die schöne, gemütliche Gestaltung herstellen.

 

 

 

(dies ist ein Beitrag zu einem Nähstück das ich schon länger angefertigt habe – aber bisher diesen Blog noch nicht hatte)

Sofakissen für unsere Eckbank – in Rosenlook

Wer mag es denn nicht gemütlich in seiner Wohnung haben. Ich auch ganz besonders. Vor einigen Jahren haben wir uns bei der Renovierung der Außenfassade für den rot-weißen Schwedischen Look entschieden – und auch in der Wohnung wird es immer mehr in diesem Stil renoviert.

Mein Schatz hat sich das Schreinern angelernt und ich – ach das wisst ihr ja.

Für die handgearbeitete Eckbank in unserem Esszimmer wollte ich noch ein paar Kissen haben – die machen’s einfach gemütlich.

Was liegt da wohl näher als der Stoff vom großen Schweden. Der Rosalie – diesmal in beide Farben – blau und weiß

Ich habe daraus einfach 3 weiße und 2 blaue Kissen mit Reißverschluss gemacht. Die Inlets habe ich eigentlich immer ein paar Zuhause fertig vorbereitet. Man(n) weiß ja nie wie schnell man solch ein Kissen braucht (siehe in diesem Beitrag)

bei diesen Kissen habe ich verschiedene Techniken zum einnähen eines Reißverschlusses getestet. Ist doch garnicht so schlimm 😉

 

(dies ist ein Beitrag zu einem Nähstück das ich schon länger angefertigt habe – aber bisher noch keinen Blog hatte)

Knotenbeutel – damit hat man(n) alles dabei…

Oh ja – wer kennt es nicht –
da will man mal weggehen und möchte doch etwas zum Handarbeiten dabei haben. Dank einer Freundin habe ich das Schnittmuster für einen Knotenbeutel bekommen. Mit ein paar bunten und karierten Stoffen – passenden Uni-Stoffen als Futter habe ich mich gleich mal an die Nähmaschine gesetzt und mir gleich ein paar Knotenbeutel genäht. Im Bild ist auch noch ein Needlcase zu sehen – zum aufbewahren des Nadelspiels z.B. wenn man die Socken zum stricken mitnehmen möchte.

 

Das schöne an der ganzen Sache ist – dass ich auch gleich den einen oder anderen Beutel als Geschenk verwenden konnte.

Da wird sicher noch der eine und andere folgen…..

(dies ist ein Beitrag zu einem Nähstück das ich schon länger angefertigt habe – aber bisher noch keinen Blog hatte)